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Pistenraupen
Als im Jahre 1982 die Stunde null
für die WS-Schanze GmbH schlug, überlegte man nicht lange und
kaufte sich zuerst einmal eine kleine Pistenwalze mit dem
Herstellernamen BERO H2, bzw. LELY Dechenreiter, damit man nicht wie
früher mit der Handwalze oder durch Fremdbetriebe walzen musste.
Diese konnte günstig erworben werden. Da es sich aber auch schon um
ein in die Jahre gekommenes Modell handelte waren immer wieder
Reparaturen nötig. Dazu schaufelte man sich in den ersten Jahren
des öfteren eine Grube aus Schnee, um die Reparatur oder Wartung
von unten vorzunehmen. Diese Raupen waren allesamt noch mechanisch,
das heißt es wurde gelenkt über ein manuelles Lenkgetriebe mit
innenliegenden Bremsscheiben. Der Antrieb erfolgte über den Motor,
Getriebe und dann per Gelenkwelle auf Ketten, die wiederum zum
Lenkgetriebe führten, von dort aus nach hinten auf die Sternräder,
Antriebsräder. Bei der ersten Bero H2, unsere grüne, die wir auch
bis zuletzt gefahren haben, wurde einiges Um- bzw. zusätzlich
angebaut. So z.B. : Der Auspuff nach oben und später sogar mit
Katalysator versehen. Der Tank wurde entfernt und nur mit Kanister
gefahren. Eine Hydraulikpumpe mit Antrieb über Keilriemen über den
Motor wurde eingebaut. Dazu eine ganz besonderes Klappschild, um
Schnee zu transportieren und an apere Stellen auf der Piste zu
bringen. Diese Raupe hat schon 4 Tage am Stück im
Schichtwechseldienst Schnee für die Karnevalswochen gefahren. Das
waren Bärendienste. Heute machen wir das zum größten Teil mit der
Beschneiung. Als Motor hatte die BERO NSU-Motoren, von 1200 – 1700
TT Maschinen hatten wir alles auf Lager. Diese überwiegend
Luftgekühlten wurden schnell zu heiß, dann haben wir einfach ein
Schüppe Schnee zum Kühlen verwandt. Zudem haben wir immer einen um
ca. 30 % höheren Ölstand gefahren, wegen der Schräglagen am
Skihang.
Im Laufe der Jahre kannte man seine Maschinen, es wurden immer
wieder welche als "Ersatzteilträger" bzw. 2te Raupe
hinzugekauft, in und auswendig. Eine Kupplung auf der Piste wechseln
dauerte ca. 1,5 Stunden, einen kompletten Motor ca. 4 Stunden, ein
Lenkgetriebe ca. 3 Stunden, Gelenkwelle abgeschert, reparieren auf
der Piste ca. 3 Stunden, Antriebssternrad hinten ca. 4-5 Stunden
usw.
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BERO H2 1982 – 1999, Peter und Michael von der
Ley
www.skigebiet-schanze.de
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Als man sich dann im Jahre 1999
entschloss auf "neuere Modelle" umzusteigen, wurde dann
wiederum eine gebrauchte Raupe der Marke Leitner, LH 400, mit 250 PS
Turbodiesel, gekauft. Der Transport erfolgte noch pünktlich zur
Wintersaison am 22.12.1999. |
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Hier ist ein Bild aus dem
Winter 1999 / 2000, wo wir unsere alte Generation, 2 mal Bero H2
rechts, und links die neue Generation, Leitner LH 400 gefahren
haben. |
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Es dauerte nicht lange, da wurde dann zum Winter
2001 / 2002 die zweite LH 400 angeschafft. Somit fahren wir zur Zeit
mit 2 Raupen. An die "Grosse", NO ONE, haben wir wieder
ein Schneetransportschild angebaut. Dieses wurde von selber
gefertigt. Des weiteren sind die Stege gekürzt, um bei wenig Schnee
auch damit fahren zu können und die Grasnarbe zuschonen. Als
Nachlaufanlage haben wir uns 2 Rollen dahinter gebaut (Breite ca.
5,60 m). Hiermit können wir auch bei wenig Schnee sehr gut die
Piste präparieren.
Nach Möglichkeit fahren wir ein Biodiesel – Pflanzenöl –
Dieselgemisch. Hier muss nur das Mischungsverhältnis passen, sonst
springt die Raupe nicht an! |
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